Dezember 2011
Contraste - Monatszeitung für Selbstorganisation

http://www.contraste.org/ empfohlener Artikel: "FrontExplode: Einsatz an der Aussengrenze" der Ausgabe Dezember 2011 Seiten 7 bis 10 (Leider haben wir (noch) keinen direkten Link zu diesem Artikel)

 

November 2011
SoZ -Sozialistische Zeitung

http://www.sozonline.de empfohlener Artikel: Die Wiederkehr der Kapitalismuskritik

 

Finanzmärkte entwaffnen - dann erst Banken retten!

Am Samstag den 15.10.2011 erreichte die Occupy Together-Bewegung Deutschland: Insgesamt 40.000 Menschen demonstrierten überall im Land gegen die ausufernde Macht von Banken und Finanzmärkten. Ihr Protest kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Erneut will Kanzlerin Merkel die Banken mit Steuergeldern retten. Es drohen noch höhere Staatsschulden und weitere Sparprogramme zu Lasten der sozial Benachteiligten.

Unterzeichne den Appell http://www.campact.de

 

Chaos Computer Club analysiert Staatstrojaner

Der Chaos Computer Club (CCC) hat eine eingehende Analyse staatlicher Spionagesoftware vorgenommen. Die untersuchten Trojaner können nicht nur höchst intime Daten ausleiten, sondern bieten auch eine Fernsteuerungsfunktion zum Nachladen und Ausführen beliebiger weiterer Schadsoftware. Aufgrund von groben Design- und Implementierungsfehlern entstehen außerdem eklatante Sicherheitslücken in den infiltrierten Rechnern, die auch Dritte ausnutzen können.

http://www.ccc.de

 

Hohe Strahlungswerte im Atommüllager Gorleben verunsichert die Polizei...

Im oberirdischen Zwischenlager lagern hunderte Tonnen hoch radioaktivenren Atommülls in Castorbehältern. Der diesjährige Castor-Transport muss eventuell ausgesetzt werden. Am Zaun des Zwischenlagers waren erhöhte Strahlenwerte festgestellt worden. Mittlerweile fordert auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), dass auf einen Castor-Transport in diesem Jahr verzichtet werden soll.

http://www.greenpeace.de/

http://www.ndr.de

 

Oktober 2011

UN-Staatenbericht: Asoziale Verhältnisse in Deutschland

Berlin (drf) - Die sozialen Verhältnise in Deutschland werden im aktuellen Staatenbericht des Wirtschaft- und Sozialrats der Vereinten Nationen scharf kritisiert.
In der Untersuchung, welche die sozialen Verhältnisse aller Mitgliedsstaaten bewertet, stellte der Rat fest, dass in den deutschen Pflegeheimen viele Ältere „in menschenunwürdigen Bedingungen leben“.

http://rotefahne.eu/

 

September 2011

Kino.to wird unverändert weitergeführt: KinoX.to neue Domain des Portals

Die Streaming-Plattform Kino.to wird offenbar unter der Adresse Kinox.to weitergeführt. Seit Montag ist auf der neuen Webpräsenz das komplette Angebot an Filmen und Serien zu sehen, das schon beim Vorgänger vorhanden war. In einer Mitteilung der neuen Betreiber wendet man sich vor allem an die GVU, der man erklärt, dass man das Webprojekt nicht stoppen könne.

Das Streamingportal Kino.to ist wohl doch nicht so offline, wie man denken mag. Zwar wurde ein Großteil des Mitarbeiter-Teams Anfang Juni von den Ermittlungsbehörden geschnappt. Allerdings scheint die Plattform seit Montag den Betrieb wieder aufgenommen zu haben.
Während unter der Adresse Kino.to nach wie vor nur eine Botschaft der Kriminalpolizei zu lesen ist, betreiben Unbekannte auf Kinox.to die Plattform offenbar weiter.  Im gewohnten Layout werden auf der neuen Seite wie schon beim Vorgänger aktuelle Filme und Serien als Streams auf externen Hostern angeboten. Überdies haben die Betreiber auf der Webpräsenz eine Botschaft hinterlassen, die an die „Fans, Filmfreunde und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ gerichtet ist.
Dort heißt es unter anderem: „Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen nur weil ihr haufenweise Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden? Merkt ihr überhaupt noch was in eurem Wahn? Für was finanzieren wir euch jeden Monat? Damit ihr uns verarscht?!“ In den weiteren Zeilen bedanken die Leiter von Kinox.to bei den Fans und „besonders“ beim Internet-Kollektiv Anonymous, das offenbar am Wiederaufbau der Seite behilflich war. Mit dem Sprichwort „Legends may sleep, but they never die,“ endet das kurze Schreiben.
Da das Erstellungsdatum des mutmaßlichen Kino.to-Nachfolgers noch nicht lange zurückliegt, sind noch keine Stellungnahmen von Ermittlungsbehörden oder der GVU verfügbar. Es dürfte jedoch interessant werden, wie die Content-Industrie auf den „neuen Feind“ reagieren wird.

http://www.gulli.com

http://kinox.to

 

 

Mai 2011
Ossietzky, die Zweiwochenzeitschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft

Ausgabe 10/2011 empfohlener Artikel: Finale Seebestattung